Danton

IRRENHAUS DANTON
– da wir nichts voneinander wussten

IMG_9280 (2)SchauComp gibt Schauspielern die Freiheit des Spiels. Zentral ist dabei die Arbeit des Schauspielers an der Figur.

SchauComp präsentiert unter dieser Maßgabe die neue Produktion „IRRENHAUS DANTON – da wir nichts voneinander wussten.

Büchners Danton wirkt in dieser Theaterarbeit als Gegenstand für die Auseinandersetzung von Menschen, die sich bis in den Tod bekämpfen. Die dabei um die Gunst des Volkes buhlen und sich gegenseitig  vernichten, weil das eigene Ego über Allem steht. Es werden nur noch Worthülsen gebraucht, um das Volk zu ködern. Dieses ist hin und her gerissen und erweist sich mit nie stattfindender Teilhabe an der Macht mehr als bestechlich. SchauComp untersucht die Figuren von außen nach innen. Auf der Bühne werden Menschen gezeichnet, ja überzeichnet. In jedem schlummert der Despot. Es begegnen sich Menschen auf der Bühne wie im Leben.

60 Minuten voller Spielfreude mit einem Produktionsprinzip, dass es so noch nicht gab.

„Das Volk ist nicht zufrieden. Es läuft barfuss durch die Gassen und will sich aus Aristrokatenleder Schuhe machen.“

 

Nach Georg Büchner „Dantons Tod“ mit Elementen aus Peter Handke „Publikumsbeschimpfung“, „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“, „Mister Pilks Irrenhaus“ und Albeys „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“