Der Boden der Tatsachen

Wenn dies der Boden der Tatsachen ist, dann stellen wir uns ihnen und Ihnen in eigener Weise. Vor allem stellen wir uns uns.

Pasquale Bombacigno

Heiner Müller sagt: „Das Theater kann sein Gedächtnis für die Wirklichkeit nur wiederfinden, wenn es sein Publikum vergisst. Der Beitrag des Schauspielers zur Emanzipation des Zuschauers, ist seine Emanzipation vom Zuschauer.“

Jeder ist für seine Rolle verantwortlich

Im Spiel miteinander zeichnet jeder seine Figur und hat die Aufgabe seinen Partner in dieser Arbeit zu begleiten.

Thilo Schwarz-Schlüßler

St.Just meint: \\\"Es werden nur noch Worthülsen gebraucht, um das Volk zu ködern. Dieses ist hin und her gerissen und erweist sich mit nie stattfindender Teilhabe an der Macht als bestechlich.\\\"

Ramona Eitel Villar

Das Ensemble meint: \\\"SchauComp nimmt den Gegenstand, unabhängig seiner Vergangenheit, stellt ihn bloß, bar jeder Wertung.\\\"

Ramona Eitel Villar | Susann Schulze

Robbespierre: \"Beruhige Dich Volk. Das Schwert rostet nicht in den Händen, denen ihr es anvertraut habt!\"

 

Der Frieden und unser Krieg mit der Literatur

Ob alles gebraucht wird, sieht jeder für sich.
Alles zu lesen, jeder für sich.
Es zu benutzen, jeder für sich.
Jeder für alles, bis alles wieder da ist.
Sollte es weg gewesen sein.

Damit schlagen wir uns auf den Kopf.

Tankred Dorst – Parzival
George Tabori – Mutter Courage
Ödön von Horváth – Der Gedanke
Peter Hacks – Der Frieden
Aristophanes – Frieden